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Impfungen

Impfungen sind wichtige vorbeugende Maßnahmen zur Verhütung von möglicherweise schwerwiegenden Krankheiten. Deshalb sollten Schutzimpfungen rechtzeitig vorgenommen und regelmäßig aufgefrischt werden. 

Impfungen

Können Sie wirklich mit Bestimmtheit sagen, wie lange Ihre letzte Tetanus-Impfung zurückliegt? Oder wissen Sie, welche Impfungen gerade für Ihre Kinder wichtig sind? Impfungen gehören bis heute zu den wirkungsvollsten Vorsorgemaßnahmen gegen schwere Infektionskrankheiten. Folgendes sollten Sie dazu beachten:

  • In Deutschland besteht keine Impfpflicht.
  • Erster Ansprechpartner zu Fragen rund um Impfungen ist immer Ihr Arzt. Er hat die Aufgabe, für einen ausreichenden Impfschutz seiner Patienten zu sorgen.
  • Zusätzlich tragen aber auch Sie selbst Verantwortung für Ihren Impfschutz und den Impfschutz Ihrer Kinder.
  • Welche Impfungen empfohlen werden, legt die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut (STIKO) jedes Jahr aus Neue fest.
  • Für die meisten Impfungen reicht eine Grundimmunisierung im Kindes- und Jugendalter aus.
  • Einige Impfungen, wie beispielsweise gegen Tetanus oder Diphtherie, müssen in bestimmten Abständen aufgefrischt werden, um den Impfschutz ein Leben lang zu erhalten.
  • Alle wichtigen Informationen zu Ihren bisherigen Impfungen finden Sie in Ihrem Impfbuch.

 

Kinder und Jugendliche

Viele Eltern glauben, dass scheinbar „harmlose“ Kinderkrankheiten wie Masern, Mumps oder Röteln zum Erwachsenwerden „dazugehören“. Doch auch sie können schwerwiegende Folgen haben. Daher sollten Sie für Ihre Kinder auf einen rechtzeitigen und vollständigen Impfschutz achten.

Für einige Impfungen wie beispielsweise gegen Masern, Mumps und Röteln existieren so genannte Kombinationsimpfstoffe, mit denen eine Impfung gegen mehrere Krankheiten zugleich möglich ist. Diese Impfungen sind gut verträglich und verursachen nur einen „Pieks“.
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Schwangerschaft

Wenn sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen, brauchen Sie auf ausreichenden Impfschutz nicht unbedingt zu verzichten. Impfungen mit so genannten „Totimpfstoffen“ wie zum Beispiel gegen Tetanus oder Grippe sind während einer Schwangerschaft unproblematisch, sollten jedoch erst im zweiten Drittel der Schwangerschaft durchgeführt werden, um eventuelle Risiken so gering wie möglich zu halten.

Wird dagegen mit so genanntem „Lebendimpfstoff“, wie gegen Röteln oder Windpocken nötig, geimpft, sollte eine Schwangerschaft zum Zeitpunkt der Impfung und für die folgenden drei Monate ausgeschlossen sein. Wurden Sie versehentlich geimpft, so ist dies allerdings kein Grund für den Abbruch einer Schwangerschaft. Eine Impfung während der Stillzeit ist generell unbedenklich, dennoch sollte Ihr Arzt auf die Fachinformationen zu Ihrem Impfstoff achten.

 

Reiseimpfungen

Wenn Sie Fernreisen unternehmen, sollten Sie sich rechtzeitig vor Reisebeginn, am Besten schon mit Ihrer Urlaubsbuchung bei Ihrem Arzt über notwendige und sinnvolle Impfungen informieren. Besondere Impfungen können Sie am Urlaubsort vor regional auftretenden Infektionskrankheiten schützen und Ihnen unangenehme Urlaubserinnerungen ersparen.

 

Welche Kosten übernimmt die hkk?

Die hkk trägt die Kosten für ärztliche Leistungen zu empfohlenen Standard- und Regelimpfungen sowie für Auffrischungsimpfungen. Diese können direkt über Ihre hkk Versichertenkarte abgerechnet werden. Neben der eigentlichen Verabreichung des Impfstoffes gehören folgende ärztliche Leistungen zu einer Impfung dazu:

  • die Erkundung Ihrer bisherigen Impfgeschichte
  • Ihre Information über Nutzen und Risiken einer Impfung
  • der Eintrag Ihrer Impfung in den Impfpass


Den Impfstoff selbst erhalten Sie in der Regel direkt vom Arzt oder in der Apotheke. Erwachsene zahlen die gesetzlich vorgeschriebene Zuzahlung für Medikamente. Achtung: Standard- und Regelimpfungen können Sie sich auch geben lassen, ohne die Praxisgebühr zu entrichten.