: Krankengeld

Sie können aufgrund einer Erkrankung vorübergehend nicht Ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen? In diesem Falle bietet Ihnen die hkk finanziellen Schutz. Nach dem Ende Ihrer „Gehaltsfortzahlung im Krankheitsfall“ zahlt Ihnen die hkk das so genannte Krankengeld.

  • Auf diese Leistung haben Sie je nach Art Ihrer Erkrankung bis zu 78 Wochen lang Anspruch.
  • Ihr Schutz in der Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung bleibt durch eine Fortsetzung der Beitragszahlung erhalten.
  • Sie können, so wie Ihre persönliche Genesung es Ihnen erlaubt, Ihre Erwerbstätigkeit auch schrittweise wieder aufnehmen. Die hkk zahlt Ihnen das Krankengeld bis zu dem Zeitpunkt weiter, an dem Sie Ihrer Erwerbstätigkeit wieder voll nachgehen.
  • Übrigens: auch Selbstständige können sich bei der hkk mit einem Anspruch auf Krankengeld versichern!

Mit unserem Krankengeldrechner können Sie ermitteln, wie hoch das Krankengeld ist, das Ihnen ausgezahlt wird.

So erhalten Sie Ihr Krankengeld

Sie haben per Brief die Zusage von uns bekommen, dass Sie bald Krankengeld erhalten. Doch wie und wann wird Krankengeld eigentlich gezahlt? Genau diese Fragen beantworten wir Ihnen in unserem Kurzfilm.

Lückenloser Nachweis der Arbeitsunfähigkeit

Es ist ein lückenloser Nachweis der Arbeitsunfähigkeit erforderlich

Das bedeutet: Zwischen dem durch Ihren Arzt oder Ihre Ärztin bescheinigten Ende der Arbeitsunfähigkeit und der weiteren Feststellung (Verlängerung der Arbeitsunfähigkeit) darf keine Lücke vorhanden sein. Sie müssen spätestens am nächsten Werktag nach dem zuletzt bescheinigten Ende der Arbeitsunfähigkeit Ihre weitere Arbeitsunfähigkeit ärztlich attestieren lassen. Sollte eine Lücke eintreten, so entfällt der Anspruch auf Krankengeld.

Die Höhe Ihres Krankengeldanspruchs
Sind Sie Arbeitnehmer? Dann stellen wir zunächst das letzte regelmäßige Arbeitseinkommen vor dem Beginn der Arbeitsunfähigkeit fest. Von diesem Bruttoeinkommen werden 70% als Krankengeld festgesetzt. Allerdings darf diese Summe 90 % des letzten regelmäßigen Nettoarbeitsentgelts nicht übersteigen. Von den einmaligen Zahlungen, die der Arbeitnehmer in den letzten 12 Monaten vor Beginn der Arbeitsunfähigkeit erhalten hat, berücksichtigen wir zusätzlich bei der Berechnung des Krankengeldes jene, von denen auch Beiträge zur Krankenversicherung gezahlt wurden. Hierzu zählen vor allem das Weihnachts- und das Urlaubsgeld. Insgesamt darf das Krankengeld nicht höher ausfallen als das letzte regelmäßige Nettoarbeitsentgelt vor Beginn der Arbeitsunfähigkeit.

Wenn Sie Arbeitslosengeld I beziehen, ändert sich so gut wie nichts, denn das Krankengeld liegt auf exakt der gleichen Höhe wie Ihre bisherigen Leistungen von der Agentur für Arbeit.

Weitere Informationen zum Krankengeld entnehmen Sie bitte dem Merkblatt: Hinweise zum Krankengeld.

Beispiel 1

  • Annahme: Krankmeldung durch den Arzt festgestellt am Montag, 20. April für die Zeit vom Montag, 20. April bis Mittwoch, 22. April.
  • Verlängerung durch den Arzt festgestellt am Donnerstag, 23. April für die Zeit bis zum Freitag, 24. April.
    Ergebnis: Es liegt eine durchgehende Arbeitsunfähigkeit vor.
  • Verlängerung durch den Arzt festgestellt am Freitag, 24. April für die Zeit bis Montag, 27. April.
    Ergebnis: Es liegt keine durchgehende Arbeitsunfähigkeit vor.

Beispiel 2 (Wochenende)

  • Annahme: Krankmeldung durch den Arzt festgestellt am Montag, 20. April für die Zeit vom Montag, 20. April bis Freitag, 24. April.
  • Verlängerung durch den Arzt festgestellt am Montag, 27. April für die Zeit bis zum Freitag, 30. April.
    Ergebnis: Es liegt eine durchgehende Arbeitsunfähigkeit vor.
  • Verlängerung durch den Arzt festgestellt am Dienstag, 28. April für die Zeit bis Freitag, 30. April.
    Ergebnis: Es liegt keine durchgehende Arbeitsunfähigkeit vor.