: Tanzen: traditionsreicher „Funsport“

Intensives Fitness-Training. Schulung des Gleichgewichtssinns und der Koordination. Dazu ein Garant für gute Laune: Tanzen ist nicht nur ein „Funsport“ im besten Sinne des Wortes, sondern dank zahlreicher Varianten für jeden geeignet.

Wie ein temporeiches Laufprogramm

Nicht ohne Grund zählen Standard- und Lateintänze daher auch zu den Sportarten. Und bestimmte Tänze fordern dem Körper einiges ab. Ein Wiener Walzer – mit 60 Takten pro Minute der schnellste aller klassischen Tänze – ist durchaus mit einem temporeichen Laufprogramm vergleichbar. Doch auch für langsamere Varianten gilt: Regelmäßiges Tanzen wirkt sich eindeutig positiv auf die körperliche und geistige Fitness aus. Umso besser, dass Tanzen eine ausgesprochen niedrigschwellige Sportart ist. Schließlich gibt es viele Variationen und Schwierigkeitsgrade. Während die meisten einfach „nur“ den Spaß an der Bewegung schätzen, verfolgen andere die Sache mit großem Ehrgeiz – und trainieren für Turniere, Aufführungen etc. Niedrigschwellig ist Tanzen zudem, weil Grundmuster in der Regel simpel zu erlernen sind. Wer das beherrscht, kann in der Folge kompliziertere und anspruchsvollere Figuren einüben. Außerdem gibt es für praktisch jeden (Musik-) Geschmack den passenden Tanz:

  • Standard- und Lateintänze
    Walzer, Cha-Cha-Cha, Disco-Fox: Allein schon die klassischen Paartänze bieten bei der möglichen Musikauswahl und den Tempo-Variationen eine große Bandbreite. Während man typischerweise Walzer zu klassischer Salonmusik tanzt, kommt beim Disco-Fox aktuelle Pop-Musik zum Einsatz. Aber es gibt auch moderne Stücke im Dreiviertel-Takt – und selbst Rumba und Cha-Cha-Cha passen nicht nur auf lateinamerikanische Lieder, sondern auch auf manche Chart-Hits. Beim Tempo wiederum unterscheidet sich eine Rumba erheblich vom Wiener Walzer.
  • Folklore- und Volkstänze
    Wer am Paartanz eher nicht interessiert ist oder keinen passenden Tanzpartner findet, hat oft viel Freude bei Folklore- und Volkstanzgruppen. Auch hier ist die Bandbreite groß – und getanzt wird hierbei zu unterschiedlichsten Musikrichtungen. Von böhmischer Polka über Irish Dance bis hin zu afrikanischen Trommelwirbeln ist alles dabei. Weiterer Vorteil: Gerade diese Tänze sind meist vergleichsweise schnell erlernt.
  • Jazz Dance, Hip Hop etc.
    Längst sind diese Formen des Gruppen-Tanzes keine Domäne von Tanzsportvereinen mehr, sondern finden sich auch auf dem Kursplan vieler Fitness-Studios. Und während bei vielen Vereinen oft auch eine Aufführung das Ziel ist, steht bei den Studios meist der reine Fitness- und Spaß-Gedanke im Vordergrund.Auch diese Tänze können somit unterschiedliche Bedürfnisse befriedigen.

Letztlich gibt es kaum einen Menschen, der sich nicht hin und wieder gerne rhythmisch zur Musik bewegt. Und es bleibt Ihnen überlassen, welchen Anspruch Sie dabei an sich selbst haben. Geht es Ihnen vor allem darum, Ihre Lebensfreude zum Ausdruck zu bringen? Oder macht es Ihnen Spaß, anspruchsvollere Figuren zu erlernen und gemeinsam mit einem Partner oder einer Gruppe einzustudieren?