: Welcher Sporttyp sind Sie?

„Mehr Bewegung“ zählt zu den beliebtesten Vorsätzen nach den Feiertagen. Damit es Ihnen leicht fällt, diesen Vorsatz umzusetzen, sollten Sie Ihren Sporttyp kennen. Denn dann können Sie sich besonders einfach motivieren.

„Mehr Bewegung“ zählt zu den beliebtesten Vorsätzen nach den Feiertagen. Damit es Ihnen leicht fällt, diesen Vorsatz umzusetzen, sollten Sie Ihren Sporttyp kennen. Denn dann können Sie sich besonders einfach motivieren.

Finden Sie heraus, zu welchem Sporttyp Sie gehören. Denn so unterschiedlich die Menschen sind, so unterschiedlich sind auch die Interessen und Herangehensweise beim Thema Sport. Während der eine bei einem kämpferischen Fußballspiel so richtig aufdreht, wünscht sich der andere eine ruhige und entspannte Atmosphäre. Und während manche erst „auftauen“, wenn ihnen in freier Natur auch mal der Wind ins Gesicht bläst, ziehen andere den geschützten Raum eines Fitness-Studios vor.

Die Bedürfnisse an die persönliche Idealsportart können also sehr unterschiedlich sein. Und so ist es kein Wunder, dass wir nur bei bestimmten Sportarten genug Elan entwickeln, um langfristig am Ball zu bleiben. Wer weiß, welcher Sporttyp er ist, dem fällt es leichter, die passende Sportart zu finden und ein hohes Durchhaltevermögen zu entwickeln.

Grundsätzlich gibt es vier verschiedene Sporttypen:

  • Der Naturbegeisterte 
  • Der Wettkämpfer
  • Der Ausgleichende
  • Der Kommunikative

Typ A, der Naturbegeisterte

Beim Sport wollen sie vor allem an der frischen Luft sein? Sie kaufen daher grundsätzlich Sportkleidung, die wetterfest und funktional ist? Als Kind haben Sie schon ausgiebige Streifzüge durch Parks, Wälder und Wiesen gemacht?

Wenn all das auf Sie zutrifft, dann gehören Sie mit großer Wahrscheinlichkeit zum naturbegeisterten Sporttyp. Sie wollen nicht nur etwas für Ihre Fitness tun, sondern auch die Schönheit der Natur genießen. In einer verschneiten Winterlandschaft, zwischen sattem Grün von Wäldern und Wiesen, am Strand oder in einer rauen Bergwelt fühlen Sie sich befreit. Die Atmosphäre einer Turnhalle oder eines Fitness-Studios spricht Sie hingegen weniger an. An einem Wettkampf haben Sie nicht unbedingt Interesse. Allerdings reizt es Sie gelegentlich schon, sich eine bestimmte Kilometerzahl als Messlatte zu setzen – oder den ein oder anderen Gipfel zu erklimmen.

Ihre ideale Sportart findet draußen, in freier Natur statt. Das ist für Einsteiger auch sehr sanft möglich, zum Beispiel beim Walken, Wandern, Radfahren, einem leichten Jogging-Training und im Winter beim Langlauf. Die Intensität können Sie dann mit zunehmender Fitness steigern – und zwar nicht nur, indem Sie einfach länger trainieren. Denn gerade beim Wandern, Radfahren und Langlauf hängt die Intensität vom Geländeprofil ab. Und dabei gilt: Je mehr Höhenmeter zurückzulegen sind, desto spektakulärer werden die Ausblicke. Die Natur belohnt Ihre Anstrengung mit einem besonderen Landschaftserlebnis.

Sollte Ihnen das (noch) zu langweilig erscheinen: Versuchen Sie es mit Geocaching, einer Art digitalen Schnitzeljagd, oder Klettern. Eine geruhsamere Alternative ist auch in diesem Fall Golf.

Typ B, der Wettkämpfer

Wenn Sie Sport machen, dann wollen Sie auch Ziele erreichen? Sie interessieren sich für Wettkämpfe und würden am liebsten immer vorne mitspielen? Schon als Kind haben Sie jedes Sportabzeichen gemacht? In einem Marathon sehen Sie eine Herausforderung, die Sie mit dem richtigen Trainingsplan bewältigen können?

Wenn ja, dann sind Sie der klassische Wettkämpfer. Sie brauchen eine Herausforderung. Im Prinzip ist das sowohl als Einzelgänger bei Individualsportarten, als auch mit einem Team möglich. Einen leichteren Zugang bieten Ihnen hierbei jedoch Individualsportarten, zum Beispiel Laufen, Radfahren, Triathlon.

Einen Wettkampf können Sie hierbei schon nach relativ wenigen intensiven Trainingswochen bestreiten – es muss ja nicht gleich der Ironman sein. Denn bei diesen Sportarten kommt es nicht so sehr auf Begabung bzw. Talent an. Mit einem gut strukturierten Training und der notwendigen Disziplin werden Sie daher mit großer Wahrscheinlichkeit Erfolge erzielen.

Auch Mannschaftsportarten, also zum Beispiel Fußball, Volleyball, Handball, sind prinzipiell geeignet. Allerdings erfordern diese neben der Fitness auch taktisches Verständnis und körperliche Geschicklichkeit. Davon lässt sich zwar einiges trainieren. Das braucht jedoch seine Zeit – und einen guten Trainer.

Egal, für welche Sportart Sie sich entscheiden: Sie brauchen ein klar strukturiertes Training, idealerweise mit vorher definierten Zielen. Bei vielen Sportarten funktioniert das kaum ohne Anleitung, also den Trainer. Häufig ist es daher sinnvoll, sich einen Sportverein zu suchen, der Ihnen ein Angebot auf Ihrem Leistungsniveau machen kann.

Typ C, der Ausgleichende

Sie wollen sich beim Sport vor allem wohlfühlen und das Training auch ganz entspannt angehen können? Sie sehnen sich nach Ruhe und weniger Hektik im Alltag? In Ihrer freien Zeit wollen Sie gerne die Seele baumeln lassen, unter einer Traumreise verstehen Sie daher einen Aufenthalt in einem 5-Sterne-Wellness-Hotel inklusive Behandlungen und Anwendungen?

Wenn Sie diese Fragen mit „ja“ beantworten können, dann zählen Sie wahrscheinlich zum ausgleichenden Sporttyp. Für Sie steht beim Sport das Abschalten vom Alltagsstress im Vordergrund. Ihnen kommt es daher nicht darauf an, unbedingt ins Schwitzen zu kommen oder einen Wettkampf zu gewinnen. Der Gedanke, beim Sport Leistung bringen zu müssen, irritiert Sie. Sie wollen sich bei der Bewegung vor allem gut fühlen – und entspannen.

Ihre ideale Sportart spricht neben dem Körper auch Ihren Geist an – oder gibt Ihnen die Möglichkeit, den Gedanken freien Lauf zu lassen. Die Klassiker sind hierbei: Yoga und Tai Chi. Aber auch Ausdauersportarten, die sich entspannt und ohne besondere Konzentration ausüben lassen, sind gut geeignet: Walken, Joggen, Schwimmen, Ski-Langlauf. Wichtig: Fangen Sie nicht an, Runden, Bahnen oder Kilometer zu zählen. Das könnte Sie nur unter Druck setzen. Setzen Sie sich lieber ein Zeitfenster und betrachten Sie diese „Sportzeit“ bewusst als Zeit für sich selbst, um Ihre Gedanken zu ordnen oder abzuschalten.

Eine weitere Sport-Alternative: Golf. Diese Sportart ist sehr gut geeignet, den Alltagsstress hinter sich zu lassen – und wirkt stark entschleunigend.

Typ D, der Kommunikative

Sport ist für Sie auch eine Möglichkeit, nette Leute kennen zu lernen und sich regelmäßig zu treffen? Ihnen ist nicht nur das Training an sich wichtig, sondern auch, dass man anschließend noch gemeinsam etwas unternimmt? Sie bewegen sich gerne zu Musik? Und als Kind bedeutete für Sie Bewegung insbesondere das Spielen mit Freunden?

Ist das der Fall, dann sind Sie wohl ein kommunikativer Sporttyp. Sport ist für Sie nicht nur Bewegung, sondern auch ein soziales Event. Sie wollen beim Sport Freundschaften pflegen, Kontakte knüpfen – und Spaß mit anderen haben. Für Sie ist es daher wenig attraktiv, alleine durch den Wald zu joggen oder einsam an Geräten im Fitness-Studio zu trainieren. Sie brauchen eine Gruppe um sich herum – und das muss nicht notwendigerweise eine Mannschaft sein. Körperliche Anstrengung ist selbstverständlich willkommen. Aber Sie legen es nicht unbedingt darauf an, sich völlig zu verausgaben. Vielmehr sind Ihnen auch Gelegenheiten für das ein oder andere Gespräch wichtig – wenn nicht während des Trainings, dann danach.

Ideal sind alle Sportarten, die sich in einer Mannschaft oder einer Gruppe ausführen lassen. Ob Sie beim Training dabei bleiben oder nicht, hängt bei Ihnen jedoch möglicherweise weniger von der Sportart an sich ab, als vom Charakter der Gruppe. Wie gut fühlen Sie sich von der Mannschaft, der Gruppe akzeptiert? Entspricht das Leistungsniveau Ihren Fähigkeiten und Vorstellungen? Teilen Sie mit anderen Personen in der Gruppe weitere Interessen? Mit anderen Worten: Stimmt die Chemie?

Gut geeignet für den kommunikativen Sporttyp sind Lauf- und Walking-Gruppen, aber auch alle Mannschaften, die sich als reines Freizeitteam begreifen, bei dem der Spaß im Vordergrund steht. Hervorragend geeignet sind außerdem Kursangebote der Fitness-Studios: von A wie Aerobic Dance bis Z wie Zumba (Workout zu Merengue- und anderen lateinamerikanischen Rhythmen). Eine weitere Alternative: Tanzen. Dabei kommen Sie nicht nur ins Schwitzen, sondern meist auch ins Gespräch.