: Mutterschutz

Entbunden von Geldsorgen: Die hkk bezahlt 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Geburt Mutterschaftsgeld in Höhe Ihres letzten Nettoverdienstes

Bei aller Freude auf Ihr Baby: Wahrscheinlich machen Sie sich Gedanken darüber, wie Sie in der beruflichen Pause vor und nach der Geburt finanziell über die Runden kommen sollen. Zum Glück gibt es speziell für diese Phase Regelungen, die Ihnen helfen können.

Wer bekommt Mutterschaftsgeld?

  • Sie sind als Arbeitnehmerin bei der hkk. Mitglied und bekommen wegen der Schutzfristen kein Entgelt mehr.
  • Sie sind Arbeitslosengeld-I-Bezieherin und die Arbeitsagentur stellt wegen der Schutzfristen die Leistungsgewährung ein.
  • Sie sind selbstständig tätig, mit Anspruch auf Krankengeld bei der hkk. versichert und erzielen wegen der Schutzfristen kein Arbeitseinkommen mehr.
  • Sie sind als Studentin pflichtversichert und Ihr Arbeitgeber zahlt wegen der Schutzfristen kein Entgelt mehr.

Dann haben Sie Anspruch auf Mutterschaftsgeld gegenüber Ihrer hkk.

Wie lange wird der Verdienstausfall gezahlt?

Ihr Anspruch auf Mutterschaftsgeld beginnt sechs Wochen vor der erwarteten Geburt und endet acht Wochen (bei Früh- und Mehrlingsgeburten zwölf Wochen) nach der Geburt. Bei Frühgeburten verlängert sich der Anspruch um die Zeit (im Höchstfall sechs Wochen), die der Mutter aufgrund der vorzeitigen Geburt verloren gegangen ist.

Welche Unterlagen werden für die Beantragung benötigt?

Ihr Frauenarzt oder Ihre Hebamme stellt Ihnen eine „Bescheinigung über den mutmaßlichen Entbindungstermin“ aus. Die Bescheinigung über den mutmaßlichen Tag der Entbindung wird vom behandelnden Gynäkologen nicht mehr 6 Wochen vor dem mutmaßlichen Tag der Entbindung ausgestellt, sondern zu Beginn der Schwangerschaft. Auf der Rückseite dieser Bescheinigung befindet sich ein Antrag auf Mutterschaftsgeld.

  • An Ihren Arbeitgeber senden wir eine Entgeltbescheinigung zur Ausfüllung.
  • Sind Sie Bezieherin von Arbeitslosengeld I, erhalten Sie von der Arbeitsagentur eine „Bescheinigung für den Bezug von Mutterschaftsgeld“. Diese reichen Sie uns bitte in Kopie ein.
  • Selbstständige mit Einkommensausfall bekommen diesen, wie auch im Falle der Arbeitsunfähigkeit ersetzt. Für die Berechnung greift die hhk. auf die vorliegenden Unterlagen – den letzten Einkommensteuerbescheid – zurück.

Die Höhe Ihres Mutterschaftsgeldes

  • Arbeitnehmerinnen: Das Mutterschaftsgeld entspricht Ihrem letzten Nettogehalt. Davon übernimmt die hkk maximal 13 Euro je Kalendertag - Ihr Arbeitgeber legt den Rest drauf und stockt das Mutterschaftsgeld auf, bis die Summe Ihrem Durchschnitts-Netto-Verdienst der vergangenen drei Monate entspricht. Zahlt Ihr Arbeitgeber allerdings während der Schutzfristen Ihr Entgelt voll weiter, ruht Ihr Anspruch auf Mutterschaftsgeld.     
  • Bezieherinnen von Arbeitslosengeld I: Die Höhe des Arbeitslosengeldes vor den Schutzfristen ist auch die Höhe Ihres Mutterschaftsgeldes. Hier ändert sich also für Sie nichts.     
  • Selbstständige: Sie erhalten Mutterschaftsgeld in Höhe Ihres Krankengeldes. Es wird berechnet aus dem Arbeitseinkommen des letzten Einkommensteuerbescheids.

So zahlt die hkk

Die hkk. zahlt Ihr Mutterschaftsgeld in der Regel in zwei Überweisungen.Die 1. Zahlung erfolgt sobald der hkk alle erforderlichen Unterlagen vor der Geburt Ihres Babys vorliegen (ärztliche Bescheinigung, Antrag, Entgeltbescheinigung / Einkommensnachweis) erhalten Sie die erste Zahlung für die Zeit bis zum errechneten Geburtstermin.

...und wenn das Baby da ist: Glückwunsch - Sie sind stolze Eltern! Sobald Sie vom Standesamt die Geburtsbescheinigungen erhalten haben, reichen Sie die „Bescheinigung für Mutterschaftshilfe“ (im Original) bei Ihrer hkk ein. Aufgrund dieser Bescheinigung berechnet die hkk das Ende Ihrer Schutzfrist und überweist Ihnen das Mutterschaftsgeld.

Der Rundumschutz für Ihr Kind

In den meisten Fällen kann Ihr Baby bei der hkk beitragsfrei in der Familienversicherung bei Mutter oder Vater mitversichert werden.