: Mediennutzung: Chancen und Risiken

Schon 20 Prozent der 6- bis 7-Jährigen nutzt ein Smartphone. Bei den 12- bis 13-Jährigen sind es mit 84 Prozent fast viermal so viele Nutzer. Die Nutzungsraten von Internetseiten, PC-Spielen und Tablet-PCs sind ähnlich hoch.

Medienkonsum per se ist jedoch nicht gleich schädlich. Ganz im Gegenteil: viele Medienangebote stellen einen Mehrwert für Kinder und Jugendliche dar, wenn sie mit einem maßvollen Konsum und einem sinnvollen Einsatz einhergehen. Sie können beispielsweise die Kreativität fördern, beim Lernen unterstützen sowie über Online-Communities Austauschmöglichkeiten mit Gleichgesinnten bieten.

Gleichzeitig sind die Risiken nicht zu unterschätzen. Über die Internetnutzung können Kinder und Jugendliche leicht auf pornografische oder gewalttätige Inhalte zugreifen. Auch Cyber-Mobbing von Mitschülern wird immer häufiger zum Problem. Zudem gehen Kinder und Jugendliche oft leichtfertig mit ihren persönlichen Daten um und bewegen sich zum Beispiel mit vollständigem Namen und privaten Fotos im Netz. Nicht nur der unbekümmerte Umgang mit persönlichen Daten, sondern auch ein exzessives Mediennutzungsverhalten kann zu Problemen führen. Wenn wichtige Alltagsverpflichtungen und andere Interessen nicht mehr wahrgenommen werden, ist Achtsamkeit der Eltern geboten. Etwa 3,2 Prozent der 12- bis 17-jährigen Mädchen und Jungen in Deutschland zeigt laut einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ein problematisches Nutzungsverhalten.

Hier finden Sie weiterführende Informationen zu den Chancen und Risiken der Mediennutzung.

Wenn Sie weitere Informationen zu der Häufigkeit der Nutzung verschiedener Medien haben möchten, empfehlen wir Ihnen einen Blick auf die Zusammenstellung der Bundesinitiative SCHAU HIN!: Studien zu Medienkonsum und Medienkompetenz von Kindern

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