Schwangerschaftsabbruch

Sie sind schwanger und wissen nicht mehr weiter? Sie denken über eine Abtreibung nach? Für diese schwere Entscheidung stehen Ihnen eine Reihe von Beratungseinrichtungen zur Verfügung, die mit Ihnen gemeinsam schauen, welche möglichen Alternativen in Frage kommen können.

Ein Schwangerschaftsabbruch kann begründet sein, wenn dadurch das Leben der Schwangeren gefährdet wird oder sie nach einem Sexualdelikt schwanger geworden ist. In diesem Fall übernimmt die hkk alle Behandlungs- und Pflegekosten.

Liegt kein medizinischer Grund vor, regelt das Gesetz in Deutschland, dass ein Schwangerschaftsabbruch nach entsprechender Beratung bis zur zwölften Schwangerschaftswoche möglich ist. In diesem Fall spricht man von einem rechtswidrigen, aber straffreien Abbruch. Damit die hkk die Kosten für die Abtreibung übernehmen kann ist eine Schwangerschaftskonfliktberatung, die von einer anderen Person als dem behandelnden Arzt durchgeführt werden muss, zwingend notwendig. Die Bescheinigung über das Beratungsgespräch ist Grundlage für die Straflosigkeit des Abbruchs. Die Beratung bietet auch über den Abbruch hinaus Hilfestellungen an und kann auf Wunsch anonym geschehen. Grundsätzlich ausgeschlossen sind Leistungen für den Abbruch selbst. Dies gilt unter anderem auch für die Anästhesie, die Medikamente und den Krankenhauspflegesatz für den Tag des Abbruchs.

Kostenübernahme in besonderen Fällen

Liegen die Einkünfte der Frau unter einer bestimmten Einkommensgrenze, übernimmt die hkk auch die Kosten für den Schwangerschaftsabbruch. Dies ist darüber hinaus der Fall, wenn die Schwangere Sozialhilfe, Arbeitslosenhilfe, BAföG, Berufsausbildungsbeihilfe, Leistungen für die Arbeits- und Berufsförderung Behinderter oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz bekommt.

Nutzungshinweise

Der Chatbot Luka ist rund um die Uhr für Ihre Anliegen da. Luka kann allerdings noch nicht jedes Thema und entwickelt sich stetig weiter. Die Antworten des Chatbots sind nicht rechtsverbindlich und dienen lediglich Ihrer ersten Information. Sie ersetzen nicht die fachliche Beratung unserer Mitarbeiter*innen.