Erklärung zur Barrierefreiheit - hkk ePA
Diese Erklärung zur Barrierefreiheit gilt für die hkk ePA der hkk Krankenkasse.
Verantwortlich für diese Erklärung zur Barrierefreiheit ist die hkk Krankenkasse, Martinistraße 26, 28195 Bremen. Als Anbieter sind wir bemüht, die hkk ePA-App im Einklang mit dem Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) und der Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0) zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2016/2102 barrierefrei zugänglich zu machen.
Die App wird von BITMARCK/RISE im Auftrag der hkk entwickelt und jährlich hinsichtlich ihrer Barrierefreiheit überprüft. Dabei werden die Prüfschritte des BITV-Tests nach EN 301 549 angewendet. Aus den Ergebnissen werden gezielt Verbesserungen abgeleitet.
Wann wurde die Erklärung zur Barrierefreiheit erstellt bzw. aktualisiert?
Diese Erklärung wurde am 06.07.2021 erstellt und zuletzt am 20.10.2026 überprüft. Sie gilt für die aktuelle hkk ePA-App Version für iOS (Apple App Store), Android (Google Play Store) und Windows (Microsoft Store). Grundlage ist eine Selbstbewertung der hkk. Wir überprüfen diese Erklärung mindestens einmal jährlich und bei wesentlichen Änderungen der App.
Wie barrierefrei ist das Angebot?
Barrierefreiheit ist ein zentraler Bestandteil der Gestaltung der App. Dafür werden die folgenden Maßnahmen und Best Practices umgesetzt:
Die App wird unter Einhaltung der plattformspezifischen Designvorgaben (Material Design für Android, Apple Human Interface Guidelines für iOS) sowie auf Basis von Prinzipien des Interaktionsdesigns, mobilen Designs und der Ergonomie von Benutzeroberflächen gestaltet.
Die Benutzeroberfläche der App wird jeweils mithilfe nativer Technologien der jeweiligen Plattform umgesetzt. Dadurch wird eine möglichst umfassende Unterstützung der betriebssystemspezifischen Funktionen für Barrierefreiheit (z. B. Screenreader, Touch-Feedback) sichergestellt.
Jede neue Funktion, die in die App einfließt, wird von Anfang an unter dem Gesichtspunkt der Barrierefreiheit geprüft und ausgestaltet. Von der Planung bis zur Umsetzung wird auf den korrekten Einsatz alternativer Beschreibungen für Illustrationen und Symbole sowie deren eindeutige Markierung als inhaltlich oder dekorativ geachtet. Ebenso wird auf sinnvolle Fokusreihenfolgen, korrekte Leserichtung und die Unterstützung variabler Schriftgrößen Wert gelegt.
Auf iOS-Geräten ist die App mit „VoiceOver“ nutzbar, dem plattformeigenen Screenreader für iOS. Darüber hinaus können weitere Funktionen des Betriebssystems genutzt werden, sofern diese keine besonderen Anpassungen der App erfordern (z. B. Bildschirmlupe, reduzierte Animationen).
Unter Android ist die App mit „TalkBack“ nutzbar, dem auf den meisten Android-Geräten verfügbaren Screenreader von Google. Auch weitere Bedienungshilfen wie Schalterzugriff, Vergrößerung oder Kontrastmodi können genutzt werden, sofern keine spezifischen Anpassungen der App notwendig sind.
Welche Bereiche sind eventuell nicht barrierefrei?
Barrieren bei Dokumenten
- Über die Inhalte von Dokumenten, die durch den Versicherten oder Leistungserbringer in der ePA hinterlegt werden, kann keine Barrierefreiheit garantiert werden.
- PDFs, welche von der App generiert bzw. konvertiert werden, sind teilweise nicht barrierefrei. Die Inhalte selbst können jedoch barrierefrei innerhalb der App konsumiert werden.
- Es ist beim Hinzufügen von neuen Dokumenten teilweise nicht ersichtlich, wenn notwendige Daten noch nicht eingegeben wurden, um den Vorgang erfolgreich abschließen zu können.
Barrieren bei Screenreadern
- Die Beschreibungen mancher Grafiken oder Icons werden von einem Screenreader nicht korrekt vorgelesen. An den meisten Stellen gibt es zusätzliche zu grafischen Bedienelementen Text, die das Bedienelement beschreiben
- Überschriften werden teilweise nicht als Überschrift für einen Screenreader gekennzeichnet
- Die App und die Beschreibungen für das Vorlesen durch einen Screenreader liegen ausschließlich in deutscher Sprache vor.
Barrieren bei Navigation und Texteingaben
- Beim Ändern der E-Mail-Adresse wird nicht automatisch die für E-Mail-Adressen geeignete Tastatur verwendet.
- Die Kennzeichnung von mittels Tastatur markierter Interaktionselemente ist teilweise zu gering.
- Bei manchen Links ist nicht gekennzeichnet, wenn dadurch die App verlassen wird.
- E-Mail-Adressen sind nicht immer klickbar („mailto“ Link).
- Aus Sicherheitsgründen sind in manchen Textfeldern die Funktionen für Kopieren / Einsetzen / Ausschneiden deaktiviert.
- Bei der ePA-App für mobile Endgeräte ist die Navigation durch die App mittels externer Tastatur nur eingeschränkt möglich
- Bei ePA-App für das Betriebssystem iOS wird die Kachel „Dokumente“ bei hoher Vergrößerungsstufe der Schriftart abgeschnitten dargestellt.
- hkk ePA-App für das Betriebssystem Android unterstützt ausschließlich Hochformat
Barrieren bei Fehlermeldungen
- Fehlermeldungen weisen nicht immer eindeutig auf die konkreten Fehler hin.
- Bestimmte Wartezustände (z. B. Ladeanzeigen oder Statuswechsel bei Interaktionen) werden Screenreader-Nutzer:innen derzeit nicht mitgeteilt.
Wir beseitigen die genannten Barrieren schrittweise. Den Stand der Maßnahmen aktualisieren wir mit jeder Überprüfung dieser Erklärung.
Barrieren melden: Kontakt zu den Ansprechpartnern für Feedback
Haben Sie eine Barriere in der hkk ePA-App festgestellt oder benötigen Sie Informationen in einer barrierefreien Form? Bitte kontaktieren Sie uns via www.hkk.de/kontakt oder 0421 3655-0.
Kontakt zur Schlichtungsstelle
Wenn auch nach Ihrem Feedback an den oben genannten Kontakt keine zufriedenstellende Lösung gefunden wurde, können Sie sich an die Schlichtungsstelle nach § 16 BGG wenden.
Die Schlichtungsstelle BGG hat die Aufgabe, bei Konflikten zum Thema Barrierefreiheit zwischen Menschen mit Behinderungen und öffentlichen Stellen des Bundes eine außergerichtliche Streitbeilegung zu unterstützen. Das Schlichtungsverfahren ist kostenlos. Es muss kein Rechtsbeistand eingeschaltet werden. Weitere Informationen zum Schlichtungsverfahren und den Möglichkeiten der Antragstellung erhalten Sie unter: www.schlichtungsstelle-bgg.de.