: Gut versichert: Arbeitnehmer und Auszubildende

hkk-Kunden genießen einen besonders umfassenden Versicherungsschutz. Hier erfahren Sie mehr darüber.

Die Höhe ihrer Beiträge zur Krankenversicherung und zur Pflegeversicherung berechnet sich bei Arbeitnehmern prozentual von ihrem Arbeitsentgelt. So werden sie nie finanziell überfordert – von jetzt an bis ins hohe Alter. 

Grundsätzlich teilen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber die Beiträge, das heißt, Ihr Arbeitgeber übernimmt 7,495 Prozent Ihrer Krankenversicherungsbeiträge bei der hkk, Ihr Anteil beträgt 7,495 Prozent. Darin ist bereits der seit 1. Januar 2020 geltende hkk-Zusatzbeitrag von nur 0,39 Prozent enthalten.

Versicherungsfreiheit, Versicherungspflicht und freiwillige Versicherung

In der gesetzlichen Krankenversicherung wird zwischen Versicherungspflicht und freiwilliger Versicherung unterschieden. Die Höhe Ihres Arbeitsentgeltes (Gehalt bzw. Lohn) ist dabei entscheidend:

  • Versicherungspflichtig sind Sie als Arbeitnehmer dann, wenn Sie im Monat regelmäßig mehr als 450,00 Euro an Arbeitsentgelt erhalten. Gleichzeitig übersteigt Ihr regelmäßiges Arbeitsentgelt im Jahr 2020 die Versicherungspflichtgrenze von 62.550 Euro nicht (2019 betrug dieser Wert 60.750 Euro).
  • Wenn Ihr regelmäßiges Arbeitsentgelt die Versicherungspflichtgrenze übersteigt, so sind Sie freiwillig versichert. Bei einem laufenden Beschäftigungsverhältnis gilt das dann, wenn die Versicherungspflichtgrenze im Vorjahr überschritten wurde und im laufenden Jahr voraussichtlich erneut überschritten wird. Ihre Versicherungspflicht endet dann zum Ende des laufenden Jahres. 
  • Bei einem neuen Beschäftigungsverhältnis sind Sie freiwillig versichert, wenn Ihr voraussichtliches regelmäßiges Jahresarbeitsentgelt die Versicherungspflichtgrenze des laufenden Jahres übersteigen wird. 

Für die Beurteilung, ob Sie versicherungspflichtig oder versicherungsfrei sind, ist Ihr Arbeitgeber zuständig.

Beitragsbemessungsgrenze

Ihre Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge werden nur bis zu einer monatlichen Beitragsbemessungsgrenze von 4.687,50 Euro bzw. jährlich 56.250 Euro prozentual berechnet (2019 betrug dieser Wert 4.537,50 Euro monatlich bzw. 54.450 Euro jährlich). Ab diesem Arbeitsentgelt steigt Ihr Beitrag nicht weiter an - egal, wie viel Sie darüber hinaus verdienen.

Der hkk-Beitragsvorteil

Einfach bisherige Krankenkasse und Gehalt eingeben, und der Rechner ermittelt Ihren Beitragsvorteil als Arbeitnehmer bei der hkk.

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Pflegeversicherung

Grundsatz: wenn gesetzlich versichert, dann auch in der Pflegeversicherung versichert. Der Beitragssatz zur Pflegeversicherung beträgt (für versicherungspflichtige Arbeitnehmer) einheitlich 3,05 Prozent. Seit 1. Januar 2005 zahlen kinderlose Mitglieder der gesetzlichen Pflegeversicherung, die das 23. Lebensjahr vollendet haben und nicht vor dem 1. Januar 1940 geboren sind, zusätzlich einen Beitragssatz von 0,25 Prozent.

Mini-Jobs

Grundsätzlich gilt: Wenn Ihr Arbeitsentgelt bei einer Dauerbeschäftigung 450,00 Euro im Monat nicht übersteigt (geringfügig entlohnte Beschäftigung), üben Sie einen Mini-Job aus und es besteht für Sie als Beschäftigter keine Pflicht zur Kranken-, Pflege-  und Arbeitslosenversicherung. In der Rentenversicherung besteht Versicherungspflicht mit der Möglichkeit, sich davon befreien zu lassen.

Üben Sie eine kurzfristige Beschäftigung aus, sind Sie in allen Zweigen der Sozialversicherung versicherungsfrei - auch in der Rentenversicherung. Kurzfristig ist eine Beschäftigung, wenn sie für maximal drei Monate im Kalenderjahr ausgeübt wird und keine "Berufsmäßigkeit" (z. B. bei Schülern, Hausfrauen und -männern, Rentnern) vorliegt.

Wenn mehrere Mini-Jobs ausgeübt werden:

  • Üben Sie nebeneinander mehrere geringfügig entlohnte Beschäftigungen aus und verdienen Sie insgesamt mehr als 450,00 Euro, besteht für Sie die Pflicht zu einer Kranken- und Pflege-, aber auch Renten- und Arbeitslosenversicherung.
  • Bestehen dagegen mehrere Mini-Jobs neben einer Hauptbeschäftigung, bleibt die erste dieser geringfügigen Beschäftigungen versicherungsfrei - außer in der Rentenversicherung.

Übergangsbereich

Wer ein monatliches Entgelt zwischen 450,01 und 1.300,00 Euro erhält, befindet sich innerhalb des sogenannten Übergangsbereichs. Das bedeutet: Sie sind als Arbeitnehmer zwar pflichtversichert, innerhalb des Übergangsbereichs ist Ihr Beitragsanteil zu den Sozialversicherungsbeiträgen (die Summe Ihrer Beiträge zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung) jedoch reduziert. Der Übergangsbereich gilt übrigens nicht für Auszubildende.

Ihr Beitragsanteil steigt innerhalb des Übergangsbereichs erst schrittweise auf das allgemeine Niveau an, um zu vermeiden, dass bei Überschreitung der Geringfügigkeitsgrenze von 450,00 Euro sofort der volle Sozialversicherungsbeitrag anfällt.

Wenden Sie sich an uns, um Ihre Beiträge im Übergangsbereich zu ermitteln, oder nutzen Sie den Übergangsbereichs-Rechner der hkk online.

Auszubildende

Sind Sie im Rahmen Ihrer Berufsausbildung beschäftigt und Ihr Ausbildungsbetrieb zahlt Ihnen dafür eine monatliche Ausbildungsvergütung, sind Sie versicherungspflichtig in der Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung, auch wenn Ihr Entgelt 450,00 Euro im Monat nicht übersteigt.