: Ambulantes Operieren bei Kindern

Gerade für Kinder sind Operationen eine Herausforderung. Sie bedeuten ungewohnte Umgebung, unverständliche Untersuchungen und eventuell Schmerzen. Ein rationaler Umgang mit der Operation und ihren Begleitfaktoren ist Kindern kaum möglich. Deshalb sollten Operationen im Kindesalter auch nur dann erfolgen, wenn sie unbedingt notwendig sind.

Vorteile

Operationen sollten das Kind nicht unnötig großen Belastungen wie Angst, Unsicherheit oder Trennung von den Eltern aussetzen. Hier bietet die ambulante Variante Ihnen als hkk Versicherte/r besondere Möglichkeiten. Ihr Kind kann nach der Operation im Krankenhaus oder in der Arztpraxis schnell wieder nach Hause zu vertrauten Menschen und in gewohnter Umgebung gesund werden.

  • geringere psychosoziale Belastung des Kindes
  • größere Mitsprache- und Einflussmöglichkeiten für die Eltern
  • freie Arzt- und Terminwahl
  • Nachsorge im eigenen Zuhause

Nachteile

  • in seltenen Fällen können Wundinfektionen/Nachblutungen bei der Entfernung der Rachen- oder Gaumenmandeln auftreten
  • eine ambulante Operation ist nicht bei allen kleinen Patienten möglich. Wenn Ihr Kind unter bestimmten chronischen Erkrankungen leidet (beispielsweise des Herzens, der Lunge und Nieren), sollten Sie auf eine ambulante Operation verzichten. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt!

Bitte beachten Sie

Als Elternteil tragen Sie im Falle einer ambulanten Operation auch mehr Verantwortung. Sie müssen den Genesungsprozess Ihres Kindes selbst beobachten und dafür Sorge tragen, dass Ihr Kind am Operationstag nüchtern erscheint oder ärztliche Verordnungen wie beispielsweise eine Bettruhe einhält.