: Akupunktur

Die Akupunktur ist ein etwa 4.000 Jahre altes, aus China stammendes Heilverfahren, das wir am 1. Januar 2007 für Sie in den Leistungskatalog der hkk aufgenommen haben. Im Rahmen der Akupunktur können durch das Einstechen von Gold-, Silber- oder Stahlnadeln in bestimmte Körperpunkte Erkrankungen verschiedener Organe und Funktionssysteme des Menschen behandelt werden.

Die Akupunktur ist ein etwa 4.000 Jahre altes, aus China stammendes Heilverfahren, das wir am 1. Januar 2007 für Sie in den Leistungskatalog der hkk aufgenommen haben. Im Rahmen der Akupunktur können durch das Einstechen von Gold-, Silber- oder Stahlnadeln in bestimmte Körperpunkte Erkrankungen verschiedener Organe und Funktionssysteme des Menschen behandelt werden.

Der Begriff Akupunktur setzt sich zusammen aus den lateinischen Wörtern „Acus“ für „Nadel“ und „pungere“ für „stechen“. Diesem Heilverfahren liegt das chinesische Prinzip der Aufteilung des Universums in die Gegensätze Yin und Yang zugrunde. Die zwischen den Polen Yin und Yang bestehende Spannung wird als Qi, als Lebensenergie bezeichnet. In 14 Meridianen durchfließt sie den menschlichen Körper und soll an 360 Punkten durch das Einstechen von Nadeln beeinflusst werden können. Der Akupunkturlehre zufolge stört eine Krankheit das Energiegleichgewicht von Yin und Yang sowie den freien Fluss des Qi im Körper. Durch die Nadelreizung soll beides wieder hergestellt werden. Die Hauptanwendungsgebiete der Akupunktur liegen in der Schmerzbehandlung und der Behandlung funktioneller Störungen.

Der chinesischen Medizin zufolge besteht zwischen den inneren Organen eines Menschen und seiner Hautoberfläche eine Verbindung. Deshalb soll über die Akupunktur-Punkte die Möglichkeit bestehen, innere Organe zu behandeln. Andere naturwissenschaftliche Erklärungsmodelle gehen heute davon aus, dass der menschliche Körper durch die Reizung der Akupunktur-Punkte eigene morphiumartige Substanzen (Endorphine) und Nervenüberträgersubstanzen (Neurotransmitter) bildet. Da diese schmerzlindernd und psychisch ausgleichend wirken, würden so Mechanismen zur körpereigenen Schmerzkontrolle aktiviert und das zentrale Nervensystem für später auftretende Schmerzimpulse einer Krankheit unempfindlich gemacht.

Voraussetzung für eine Übernahme der Therapiekosten durch die hkk ist, dass die Akupunktur:

  • zur Behandlung von chronischen Schmerzen der Lendenwirbelsäule, die seit mindestens 6 Monaten bestehen oder
  • zur Behandlung von chronischen Knieschmerzen durch Gonarthrose, die seit mindestens 6 Monaten bestehen, eingesetzt wird und  
  • bei einem Kassenarzt mit entsprechender Qualifikation durchgeführt wurde.
Stellt Ihr Arzt Ihnen eine dieser Diagnosen, kann die Akupunktur direkt über die hkk abgerechnet werden.