Hilfe bei Asthma: Das hkk-Behandlungsprogramm
Haben Sie die Diagnose Asthma? Oder Ihr Kind? Wir unterstützen Sie beziehungsweise Ihr Kind gerne mit dem hkk-Behandlungsprogramm. Sprechen Sie dazu einfach mit der Ärztin oder dem Arzt. Sie oder er prüft, ob alle Voraussetzungen für eine Teilnahme erfüllt sind.
Was ist Asthma?
Asthma bronchiale ist eine dauerhafte, also chronische, Entzündung der Atemwege. Dadurch reagieren Sie oder Ihr Kind überempfindlich und die Bronchien können sich verengen. Typisch für Asthma ist, dass es in Schüben auftritt. In der Zeit dazwischen bessern sich die Symptome oft oder verschwinden sogar ganz.
Man unterscheidet vor allem zwischen allergischem und nicht-allergischem Asthma. Beim allergischen Asthma lösen Stoffe wie Pollen oder Hausstaub einen Schub aus. Diese Form beginnt häufig schon im Kindesalter. Das nicht-allergische Asthma entwickelt sich dagegen meist erst bei Erwachsenen. Es gibt auch Mischformen, die sich auf die Behandlung auswirken.
Was sind die Ziele des Programms?
Chronische Erkrankungen sind Teil des Lebens – aber diese müssen Sie oder Ihr Kind nicht daran hindern, ein erfülltes Leben zu führen. Das Behandlungsprogramm unterstützt Sie oder Ihr Kind dabei, die Lebensqualität zu verbessern und den Alltag trotz Erkrankung gut zu meistern. Zudem beugt das Programm gezielt Spät- und Folgeschäden vor.
Je nach Alter und möglichen Begleiterkrankungen verfolgt das hkk-Behandlungsprogramm Asthma diese Ziele:
- Körperlich wieder belastbarer werden
- Symptome lindern
- Akuten Verschlechterungen (Exazerbationen) vorbeugen
- Den allgemeinen Gesundheitszustand verbessern
- Komplikationen vermeiden
Broschüren und Beilagen
Hier können Sie sich detaillierte Informationen zu der Diagnose Asthma als PDF-Dokumente herunterladen.
Was kann ich selbst oder mein Kind tun?
Eine aktive Mitarbeit von Ihnen oder Ihrem Kind ist für den Behandlungserfolg sehr wichtig, denn sie hat einen großen Einfluss auf den Verlauf der Erkrankung. Diese Maßnahmen helfen Ihnen oder Ihrem Kind:
- Selbsthilfetechniken erlernen: Bei Atemnot helfen Ihnen oder Ihrem Kind bestimmte Körperhaltungen oder die sogenannte dosierte Lippenbremse.
- Schadstoffe meiden: Schützen Sie Ihre Lunge bzw. die Ihres Kindes. Rauchen Sie nicht und meiden Sie verrauchte Orte. Auch Arbeitsplätze mit hoher Staubbelastung sind ungünstig. Manchmal bieten spezielle Atemschutzmasken Schutz.
- Infektionen vorbeugen: Impfungen gegen Pneumokokken und Grippe sind besonders empfehlenswert. Gerade im Winter sollten Sie oder Ihr Kind Ansteckungsquellen meiden und die Inhaliergeräte sowie das Zubehör regelmäßig reinigen.
- Vorsicht bei Medikamenten: Medikamente sollten nur nach Rücksprache mit der Ärztin oder dem Arzt eingenommen werden. Einige Wirkstoffe, zum Beispiel Betablocker oder Acetylsalicylsäure (ASS), können die Bronchialmuskulatur verkrampfen und die Atemnot verschlimmern.
Fragen und Antworten zu den hkk-Behandlungsprogrammen
Wie kann ich teilnehmen, welche Vorteile hat die Teilnahme und wie finde ich eine teilnehmende Arztpraxis?