hkk Plus : Künstliche Befruchtung

Sie haben einen unerfüllten Kinderwunsch? Die hkk lässt Sie mit Ihrer Familienplanung nicht allein! Wir übernehmen bis zu 50 Prozent der für Sie anfallenden Kosten für die künstliche Befruchtung. Über diesen gesetzlichen Rahmen hinaus erstattet die hkk bis zu 200 € je Behandlungsversuch und hkk-versichertem Elternteil.

Es gibt viele Gründe, weshalb eine Frau nicht auf natürlichem Wege schwanger werden kann. Unabhängig davon, ob die Ursachen dafür bei der Frau, beim Mann oder bei beiden liegen, ist die künstliche Befruchtung für bis zu 2 Millionen Paare in Deutschland der einzige Weg, Nachwuchs zu bekommen.

Wichtig ist, dass Sie sich ausführlich von Ihrem behandelnden Arzt beraten lassen. Er ist der erste Ansprechpartner, klärt Sie über die Ursachen und die unterschiedlichen Behandlungsmethoden auf.

Wichtig zu wissen!

Unter folgenden Voraussetzungen beteiligt sich die hkk an den Kosten für die künstliche Befruchtung:

  • Sie sind verheiratet
  • Beide Ehepartner sind mindestens 25 Jahre alt. Die Frau darf zum Zeitpunkt der künstlichen Befruchtung noch nicht 40 Jahre alt und der Mann noch nicht 50 Jahre alt sein.
  • Es dürfen nur Ei- und Samenzellen der betroffenen Ehepartner verwendet werden.
  • Die hkk muss vor dem Behandlungsbeginn den Behandlungsplan genehmigen.

Der behandelnde Arzt muss außerdem gute Chancen sehen, dass die Frau durch die künstliche Befruchtung schwanger wird. Nach drei erfolglosen Versuchen ist die Aussicht auf eine Schwangerschaft nicht mehr wahrscheinlich. Ob die medizinischen Voraussetzungen für die künstliche Befruchtung vorliegen, beurteilt der Arzt auf Grundlage der Gesamtumstände.

Welche Methoden der künstlichen Befruchtung gibt es?

Die häufigsten Methoden für eine künstliche Befruchtung sind die In-Vitro-Fertilisation (IVF) und die Intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI).

In-Vitro-Fertilisation (IVF)Bei der In-vitro-Fertilisation IVF werden nach verschiedenen vorangegangenen Behandlungsschritten eine oder mehrere Eizellen außerhalb des Körpers "in einem Glas" befruchtet. Dies setzt voraus, dass die Spermien beweglich genug sind, um von alleine in die Eizelle einzudringen. Der Arzt überträgt anschließend bis zu drei befruchtete Eizellen in die Gebärmutter.

Intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) Bei der ICSI-Methode wird ein einzelnes Spermium unter dem Mikroskop mit einer sehr dünnen Nadel in die Eizelle gespritzt. Diese Methode ist vor allem dann sinnvoll, wenn der Mann zu wenig Samenzellen produziert, diese nicht ausreichend beweglich sind oder die Spermien es aus anderen Gründen nicht schaffen, ins Innere der Eizelle zu gelangen.

Extraleistung der hkk

Als hkk-Kunde erhalten Ehepaare nicht nur die Hälfte der Leistungskosten, sondern 200,00 Euro je Behandlungsversuch und hkk-versichertem Partner extra. Für bis zu drei Behandlungsversuche! Die Extraleistung gilt dabei für alle mit dem Behandlungsplan genehmigten Maßnahmen. Bitte beachten Sie, dass die vorgenannten Leistungsvoraussetzungen, die Sie unter dem Abschnitt "Wichtig zu wissen!" finden, auch für die Extraleistung gelten (z.B. Altersgrenzen, Genehmigung de sBehandlungsplans durch die Krankenkasse...).

Bitte reichen Sie Ihre Rechnungen und Quittung zusammen mit unserem Erstattungsformular ein.

Weitere Zuschüsse zur künstlichen Befruchtung

Bund und Länder zahlen ggf. weitere Zuschüsse zur künstlichen Befruchtung. Ob und wie Sie davon profitieren können, erfahren Sie auf dem "Informationsportal Kinderwunsch" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.