: Infos zum Coronavirus

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie stellen uns alle weiterhin vor große Herausforderungen: Was ist erlaubt? Wie kann ich mich und andere am besten schützen? Was muss ich tun, wenn ich befürchte, mich angesteckt zu haben? Wer hat Anspruch auf kostenlose Schutzmasken? Wir haben die wichtigsten Informationen zur Corona-Pandemie für Sie zusammengefasst. 

Was ist erlaubt und was nicht?

Grundsätzlich entscheiden die Bundesländer über die jeweiligen Corona-Maßnahmen. Eine aktuelle Übersicht über die derzeitigen Maßnahmen finden Sie hier.

Wie kann ich mich und andere schützen?

Die AHA+L+A-Formel hat die wichtigsten Verhaltensregeln zum Schutz vor Infektionen zusammengefasst: Abstand, Hygiene, Alltagsmasken, Lüften und die Nutzung der Corona-Warn-App.

Abstand halten: Auf dem Weg zur Arbeit, beim Einkaufen oder beim Spaziergang im Park 1,5 Meter Mindestabstand zu anderen halten.

Hygiene beachten: Hygieneregeln in Bezug auf Niesen, Husten und Händewaschen befolgen.

Alltagsmasken tragen: Dringend empfohlen wird das Tragen von Alltagsmasken an Orten, an denen es schwer werden kann, den Mindestabstand zu anderen immer einzuhalten. Zum Schutz von umstehenden Personen haben die Bundesländer eine Vorschrift für das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkauf erlassen.

Lüften: In geschlossenen Räumen ist regelmäßiges Lüften unerlässlich - am besten einmal pro Stunde für einige Minuten.

App: Empfohlen ist außerdem die Nutzung der Corona-Warn-App. Mit der App werden Sie benachrichtigt, wenn Sie Begegnungen mit Personen hatten, die nachweislich positiv auf das Coronavirus getestet wurden.

Versorgung mit Schutzmasken (FFP2): Wer hat Anspruch?

Zum besonderen Schutz haben Risikogruppen Anspruch auf kostenlose bzw. vergünstigte Schutzmasken. Anspruch haben Menschen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland, wenn sie das 60. Lebensjahr vollendet haben oder eine der folgenden Erkrankungen bzw. Risikofaktoren vorliegt:

a) chronisch obstruktive Lungenerkrankung oder Asthma bronchiale
b) chronische Herzinsuffizienz
c) chronische Niereninsuffizienz Stadium ≥ 4
d) Demenz oder Schlaganfall
e) Diabetes mellitus Typ 2
f) aktive, fortschreitende oder metastasierte Krebserkrankung oder stattfindende Chemo- oder Radiotherapie
g) stattgefundene Organ- oder Stammzellentransplantation
h) Trisomie 21
i) Risikoschwangerschaft

Die Kriterien für bezugsberechtigte Versicherte werden vom Bundesgesundheitsministerium detailliert vorgegeben. Bei der Ermittlung berechtigter Personen gilt der 15.12.2020 als Stichtag.

Die Schutzmasken können nur gegen Vorlage eines Coupons in der Apotheke bezogen werden. Die Coupons werden von der Bundesdruckerei verteilt und werden - sobald sie vorliegen - automatisch von den Krankenkassen per Post verschickt. Ausführliche Informationen zur Verteilung finden Sie im folgenden Punkt "Wie läuft die Verteilung?".

Bei Fragen oder Problemen mit der Abgabe der Schutzmasken in Apotheken steht die Corona-Hotline des Bürgertelefons des Bundesministeriums für Gesundheit montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr telefonisch unter 030 / 346 465 100 zur Verfügung.

Versorgung mit Schutzmasken (FFP2): Wie läuft die Verteilung?

Die Abgabe von zwei Mal je sechs Schutzmasken erfolgt in einer Apotheke nach Vorlage von fälschungssicheren Coupons. Diese Coupons werden von der Bundesdruckerei gedruckt und an die Krankenkassen geliefert. Sobald den Krankenkassen die Coupons vorliegen, werden sie per Post an die Anspruchsberechtigten versendet.

Die Lieferung durch die Bundesdruckerei erfolgt zeitlich gestaffelt nach den folgenden Gruppen:

1. zuerst an Versicherte, die das 75. Lebensjahr vollendet haben,
2. danach an Versicherte, die das 70. Lebensjahr vollendet haben oder eine der genannten Erkrankungen oder Risikofaktoren aufweisen,
3. schließlich an Versicherte, die das 60. Lebensjahr vollendet haben.

Laut Bundesdruckerei sollen alle Coupons bis Anfang Februar versendet sein. Die Coupons können in zwei festdefinierten Zeiträumen eingelöst werden:

- 1. Zeitraum: 01.01.2021 bis 28.02.2021
- 2. Zeitraum: 16.02.2021 bis 15.04.2021

Je eingelöstem Coupon zahlt der Versicherte eine Zuzahlung von zwei Euro. 

WICHTIG: Anspruchsberechtigte müssen keinen Antrag stellen oder die Coupons anfordern. Sie werden automatisch von ihrer Krankenkasse versorgt. Anträge einzelner Versicherter auf Kostenübernahme für Schutzmasken und der Einzelversand von Coupons sind nicht möglich.

Bei Fragen oder Problemen mit der Abgabe der Schutzmasken in Apotheken steht die Corona-Hotline des Bürgertelefons des Bundesministeriums für Gesundheit montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr telefonisch unter 030 / 346 465 100 zur Verfügung.

Versorgung mit Schutzmasken (FFP2): Weitere Informationen

Bei der Versorgung mit FFP2-Schutzmasken handelt es sich um eine Aktion der Bundesregierung. Die Krankenkassen unterstützen die Bundesregierung entsprechend der Regelungen der Schutzmaskenverordnung. Weitere Informationen zur Corona-Schutzmasken-Verordnung (SchutzmV) finden Sie hier

Bei Fragen oder Problemen mit der Abgabe der Schutzmasken in Apotheken steht die Corona-Hotline des Bürgertelefons des Bundesministeriums für Gesundheit montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr telefonisch unter 030 / 346 465 100 zur Verfügung.

Um was für ein Virus handelt es sich?

Coronaviren wurden erstmals in den 1960er Jahren identifiziert. Sie können harmlose Erkältungen, aber auch gefährliche Atemwegsinfektionen hervorrufen. Das neuartige Coronavirus heißt SARS-CoV-2. Hierbei steht SARS für „Schweres Akutes Atemwegssyndrom“. Die Atemwegserkrankung, die durch SARS-CoV-2 ausgelöst werden kann, wird Covid-19 (Corona Virus Disease 2019) genannt.

Welche Symptome hat das Virus zur Folge?

Eine Infektion kann Symptomen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber (über 38 Grad), aber auch Gliederschmerzen und Abgeschlagenheit mit sich bringen. Einige Betroffene verlieren vorübergehend ihren Geruchs- und Geschmackssinn. Bei einem Teil der Patienten löst das Virus Atemprobleme und eine Lungenentzündung aus. Die Infektion kann aber auch sehr mild oder sogar symptomlos verlaufen.

Wie wird das Virus übertragen?

Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch – in erster Linie als Tröpfcheninfektion, zum Beispiel über infektiösen Speichel. Darüber hinaus kann das Virus über in der Luft schwebende Tröpfchenkerne - sogenannte Aerosole - übertragen werden. Und es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich das SARS-CoV-2 auch über Oberflächen verbreitet.

Wie lang ist die Inkubationszeit?

Die Inkubationszeit dauert bis zu 14 Tage. Im Durchschnitt beträgt sie jedoch 5 bis 6 Tage.

Wann endet die Corona-Pandemie?

Ein Ende der Corona-Pandemie kann heute noch nicht verlässlich vorausgesagt werden. Den Weg ebnet allerdings die Corona-Schutzimpfung, denn die trägt nicht zur zum individuellen Schutz bei, sondern auch zur Eindämmung der Pandemie.

Wie verhalte ich mich, wenn ich befürchte, mich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben?

Wenn Sie einen begründeten Verdacht haben und z. B. die typischen Symptome aufweisen, sollten Sie zuhause bleiben und Abstand zu anderen Menschen halten. Wenden Sie sich telefonisch an ihren Hausarzt, die Hotline des zuständigen Gesundheitsamts oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 wenden. Dort bekommt man Anweisungen, was zu tun ist. Bitte auf keinen Fall unabgestimmt in einer Arztpraxis auftauchen. Denn wer wirklich erkrankt ist, würde viele andere Menschen gefährden. Lesen Sie hier eine Orientierungshilfe des Robert-Koch-Instituts.

Wo finde ich weitergehende Informationen?

Häufig gestellte Fragen beantwortet das Robert-Koch-Institutes hier.

Umfassende Informationen zum Thema "Corona-Impfung" finden Sie hier.

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) informiert hier und auf der Website zusammengegencorona.de ebenfalls über die neuesten Entwicklungen. 

Das Auswärtige Amt gibt hier Reise- und Sicherheitshinweise.

Auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gibt hier Tipps und Antworten. Dazu hat das BZgA mehrere Videos zu den häufig gestellten Fragen zum Virus veröffentlicht: