: Infos zum Coronavirus

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie stellen uns alle vor große Herausforderungen. Wir müssen uns an einen neuen Alltag mit wichtigen Verhaltensregeln gewöhnen: Was ist mittlerweile erlaubt? Wie kann ich mich und andere - trotz Lockerungen - am besten schützen?
Wir haben für Sie die wichtigsten Informationen zur Corona-Pandemie zusammengefasst. 

Was ist erlaubt und was nicht?

Am 26. Mai haben Bund und Länder beschlossen, die verbindlichen Kontaktbeschränkungen bis zum 29 Juni beizubehalten: Demnach ist die Zahl der Menschen, zu denen man Kontakt hat, möglichst gering zu halten. Außerdem gilt grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen. Darüber hinaus ist in bestimmten öffentlichen Bereichen ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Über weitere Lockerungen entscheiden die jeweiligen Bundesländer.

Für den Fall eines Anstiegs der Infektionszahlen in einer Region haben Bund und Länder einen "Notfallmechanismus" beschlossen. Sollten in einer Stadt oder Gemeinde innerhalb von sieben Tagen insgesamt mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner auftreten, werden dort weitere Maßnahmen getroffen.

Wie kann ich mich und andere schützen?

Die AHA-Formel hat die wichtigsten Verhaltensregeln zum Schutz vor Infektionen zusammengefasst: Abstand, Hygiene und Alltagsmasken.

Abstand halten: Auf dem Weg zur Arbeit, beim Einkaufen oder beim Spaziergang im Park 1,5 Meter Mindestabstand zu anderen halten.

Hygiene beachten: Hygieneregeln in Bezug auf Niesen, Husten und Händewaschen befolgen.

Alltagsmasken tragen: Dringend empfohlen wird das Tragen von Alltagsmasken an Orten, an denen es schwer werden kann, den Mindestabstand zu anderen immer einzuhalten. Zum Schutz von umstehenden Personen haben die Bundesländer eine Vorschrift für das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkauf erlassen.

Um was für ein Virus handelt es sich?

Coronaviren wurden erstmals in den 1960er Jahren identifiziert. Sie können harmlose Erkältungen, aber auch gefährliche Atemwegsinfektionen hervorrufen. Das neuartige Coronavirus heißt SARS-CoV-2. Hierbei steht SARS für „Schweres Akutes Atemwegssyndrom“. Die Atemwegserkrankung, die durch SARS-CoV-2 ausgelöst werden kann, wird Covid-19 (Corona Virus Disease 2019) genannt.

Welche Symptome hat das Virus zur Folge?

Eine Infektion kann zu Symptomen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber, aber auch Durchfall und Schüttelfrost führen. Bei einem Teil der Patienten löst das aktuelle Virus Atemprobleme und eine Lungenentzündung aus. Am stärksten hat es bisher ältere Personen und Menschen mit einer chronischen Grunderkrankung getroffen.

Wie wird die Krankheit übertragen?

Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch – primär über Sekrete der Atemwege: Beispielsweise gerät infektiöser Speichel leicht vom Mund an die Hände. Wenn nun die erkrankte Person die Hände einer anderen Person berührt und diese wiederum ihr Gesicht berührt, kann das Virus dabei übertragen werden. Eine Ansteckung über Waren aus dem Supermarkt oder über Postsendungen halten die Experten des Robert Koch-Institutes für unwahrscheinlich.

Wie lang ist die Inkubationszeit?

Momentan wird von einer Inkubationszeit von bis zu 14 Tagen ausgegangen.

Wie wird die Viruserkrankung behandelt?

Eine spezielle, gegen das neuartige Coronavirus gerichtete Behandlung oder Impfung gibt es zurzeit nicht. In den meisten Fällen klingen die Symptome von alleine wieder ab.

Wie verhalte ich mich, wenn ich befürchte, mich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben?

Wenn Sie einen begründeten Verdacht haben und z. B. die typischen Symptome aufweisen, sollten Sie zuhause bleiben und sich telefonisch an ihren Hausarzt, die Hotline des zuständigen Gesundheitsamts oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 wenden. Dort bekommt man Anweisungen, was zu tun ist. Bitte auf keinen Fall unabgestimmt in einer Arztpraxis auftauchen. Denn wer wirklich erkrankt ist, würde viele andere Menschen gefährden.

Wo finde ich weitergehende Informationen?

Häufig gestellte Fragen beantwortet das Robert-Koch-Institutes hier.

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) informiert hier ebenfalls über die neuesten Entwicklungen.

Das Auswärtige Amt gibt hier Reise- und Sicherheitshinweise.

Auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gibt hier Tipps und Antworten. Dazu hat das BZgA mehrere Videos zu den häufig gestellten Fragen zum Virus veröffentlicht: