: Infos zum Coronavirus

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie stellen uns alle weiterhin vor große Herausforderungen: Was ist erlaubt? Wie kann ich mich und andere am besten schützen? Was muss ich tun, wenn ich befürchte, mich angesteckt zu haben? Wer hat Anspruch auf kostenlose Schutzmasken? Wann werde ich endlich geimpft? Wir haben die wichtigsten Informationen zur Corona-Pandemie für Sie zusammengefasst. 

Was ist erlaubt und was nicht?

Grundsätzlich entscheiden die Bundesländer über die jeweiligen Corona-Maßnahmen. Eine aktuelle Übersicht über die derzeitigen Maßnahmen finden Sie hier.

Wie kann ich mich und andere schützen?

Die AHA+L+A-Formel hat die wichtigsten Verhaltensregeln zum Schutz vor Infektionen zusammengefasst: Abstand, Hygiene, Alltagsmasken, Lüften und die Nutzung der Corona-Warn-App.

Abstand halten: Auf dem Weg zur Arbeit, beim Einkaufen oder beim Spaziergang im Park 1,5 Meter Mindestabstand zu anderen halten.

Hygiene beachten: Hygieneregeln in Bezug auf Niesen, Husten und Händewaschen befolgen.

Alltagsmasken tragen: Dringend empfohlen wird das Tragen von Alltagsmasken an Orten, an denen es schwer werden kann, den Mindestabstand zu anderen immer einzuhalten. Zum Schutz von umstehenden Personen haben die Bundesländer eine Vorschrift für das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkauf erlassen.

Lüften: In geschlossenen Räumen ist regelmäßiges Lüften unerlässlich - am besten einmal pro Stunde für einige Minuten.

App: Empfohlen ist außerdem die Nutzung der Corona-Warn-App. Mit der App werden Sie benachrichtigt, wenn Sie Begegnungen mit Personen hatten, die nachweislich positiv auf das Coronavirus getestet wurden.

Wann werde ich geimpft? Und wie erfolgt die Terminvergabe?

Seit Ende Dezember 2020 stehen Impfstoffe gegen das Coronavirus bereit. Seit dem wird die Bevölkerung nach sogenannten Priorisierungsgruppen geimpft. Für die Organisation und den Betrieb der Impfzentren sowie die Terminvergabe sind die einzelnen Bundesländer zuständig. Eine Übersicht über die Anspruchsgruppen der Corona-Schutzimpfung in Deutschland sowie Informationen zur Terminvergabe und ggf. Kontaktaufnahme je Bundesland finden Sie hier.

Bitte beachten Sie, dass Ihre Krankenkasse keine Bescheinigungen auf Wunsch erstellen können.

Wie erfolgt der Terminvergabe für die Impfung in Bremen?

Eine Übersicht über die Anspruchsgruppen der Corona-Schutzimpfung in Deutschland sowie Informationen zur Terminvergabe und ggf. Kontaktaufnahme je Bundesland finden Sie hier.

In Bremen ist die Impfung der sogenannten 1. Priorisierungsgruppe nahezu abgeschlossen. Für die Impfung der 2. Priorisierungsgruppe wurden bereits im März alle 70- bis 79-Jährigen mit entsprechenden Vorerkrankungen über ein persönliches Anschreiben ihrer jeweiligen Krankenkasse informiert. Ab sofort erfolgt die Organisation der Impfungen über die niedergelassenen Ärzte - die Krankenkassen sollen keine Impfeinladungen mehr versenden.

Impfung über Hausärzte
Niedergelassene Hausärzte impfen folgende Patientengruppen: Patienten mit Vorerkrankungen, immobile Patienten, pflegende Angehörige und Begleitpersonen von Menschen mit Pflegegrad. Voraussichtlich ab Mitte April werden GynäkologInnen Begleitpersonen von Schwangeren impfen.

Impfungen im Impfzentrum
Zusätzlich werden in den Impfzentren Menschen über 70 Jahre geimpft. Die restlichen Einladungen für die Personengruppen über 70 Jahre werden diese Woche von der Bremer Behörde versendet.
Darüber hinaus werden spezifische Personengruppen geimpft: Personal aus Kliniken, Pflege, Kitas und Schulen. Ebenfalls geimpft werden Personen mit Vorerkrankungen, die in Einrichtungen leben.

Bitte beachten Sie, dass Ihre Krankenkasse keine Bescheinigungen auf Wunsch erstellen können. Sollten Sie trotz Anspruch keine Benachrichtigung erhalten haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt. 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Bremer Landesbehörde unter 0421 5775-1177.

Versorgung mit Schutzmasken (FFP2):

Zum besonderen Schutz haben Risikogruppen Anspruch auf kostenlose bzw. vergünstigte Schutzmasken. Per Definition sind dies Menschen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland, wenn sie das 60. Lebensjahr vollendet haben oder definierte Vorerkrankungen bzw. Risikofaktoren vorliegen.

Die Schutzmasken können nur gegen Vorlage eines Coupons noch bis zum 15.04.2021 in der Apotheke bezogen werden. Die Coupons wurden von der Bundesdruckerei verteilt und automatisch von den Krankenkassen per Post verschickt. Die Verteilung der Coupons ist abgeschlossen.

Darüber hinaus wurde zusätzlich ein Anspruch für Bezieher von Arbeitslosengeld II (ALG II) beschlossen. Vom 6. Februar bis 6. März 2021 haben Personen, die ALG II beziehen oder mit einer solchen Person in einer Bedarfsgemeinschaft leben, einen Anspruch auf die kostenlose Versorgung mit zehn Schutzmasken.

Bei Fragen oder Problemen mit der Abgabe der Schutzmasken in Apotheken steht die Corona-Hotline des Bürgertelefons des Bundesministeriums für Gesundheit montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr telefonisch unter 030 / 346 465 100 zur Verfügung. Bei der Versorgung mit FFP2-Schutzmasken handelt es sich um eine Aktion der Bundesregierung. Die Krankenkassen unterstützen die Bundesregierung entsprechend der Regelungen der Schutzmaskenverordnung. Weitere Informationen zur Corona-Schutzmasken-Verordnung (SchutzmV) finden Sie hier

Um was für ein Virus handelt es sich?

Coronaviren wurden erstmals in den 1960er Jahren identifiziert. Sie können harmlose Erkältungen, aber auch gefährliche Atemwegsinfektionen hervorrufen. Das neuartige Coronavirus heißt SARS-CoV-2. Hierbei steht SARS für „Schweres Akutes Atemwegssyndrom“. Die Atemwegserkrankung, die durch SARS-CoV-2 ausgelöst werden kann, wird Covid-19 (Corona Virus Disease 2019) genannt.

Welche Symptome hat das Virus zur Folge?

Eine Infektion kann Symptomen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber (über 38 Grad), aber auch Gliederschmerzen und Abgeschlagenheit mit sich bringen. Einige Betroffene verlieren vorübergehend ihren Geruchs- und Geschmackssinn. Bei einem Teil der Patienten löst das Virus Atemprobleme und eine Lungenentzündung aus. Die Infektion kann aber auch sehr mild oder sogar symptomlos verlaufen.

Wie wird das Virus übertragen?

Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch – in erster Linie als Tröpfcheninfektion, zum Beispiel über infektiösen Speichel. Darüber hinaus kann das Virus über in der Luft schwebende Tröpfchenkerne - sogenannte Aerosole - übertragen werden. Und es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich das Corona-Virus auch über Oberflächen verbreitet.

Wie lang ist die Inkubationszeit?

Die Inkubationszeit dauert bis zu 14 Tage. Im Durchschnitt beträgt sie jedoch 5 bis 6 Tage.

Wie wird COVID-19 behandelt?

Der Verlauf der durch das Corona-Virus ausgelösten Erkrankung COVID-19 variiert stark hinsichtlich Symptomatik und Schwere. Bei den schweren Fällen können häufig nur die Symptome behandelt werden - ein generelles Medikament gibt es nicht. 

Doch es gibt Hoffnung: Innerhalb weniger Monate haben mehrere Biotechnologie-Unternehmen Impfstoffe gegen das Corona-Virus entwickelt, die mittlerweile zugelassen sind. Seit Dezember 2020 läuft die größte bundesweite Impfkampagne der Geschichte, die prioritär die Risikogruppen berücksichtigt. Mehr Informationen zum Thema "Corona-Impfung" finden Sie hier.

Wann endet die Corona-Pandemie?

Ein Ende der Corona-Pandemie kann heute noch nicht verlässlich vorausgesagt werden. Den Weg ebnet allerdings die Corona-Schutzimpfung, denn die trägt nicht nur zum individuellen Schutz bei, sondern auch zur Eindämmung der Pandemie.

Wie verhalte ich mich, wenn ich befürchte, mich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben?

Wenn Sie einen begründeten Verdacht haben und z. B. die typischen Symptome aufweisen, sollten Sie zuhause bleiben und Abstand zu anderen Menschen halten. Wenden Sie sich telefonisch an ihren Hausarzt, die Hotline des zuständigen Gesundheitsamts oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 wenden. Dort bekommt man Anweisungen, was zu tun ist. Bitte auf keinen Fall unabgestimmt in einer Arztpraxis auftauchen. Denn wer wirklich erkrankt ist, würde viele andere Menschen gefährden. Lesen Sie hier eine Orientierungshilfe des Robert-Koch-Instituts.

Wo finde ich weitergehende Informationen?

Häufig gestellte Fragen beantwortet das Robert-Koch-Institutes hier.

Umfassende Informationen zum Thema "Corona-Impfung" finden Sie hier.

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) informiert hier und auf der Website zusammengegencorona.de ebenfalls über die neuesten Entwicklungen. 

Das Auswärtige Amt gibt hier Reise- und Sicherheitshinweise.

Auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gibt hier Tipps und Antworten. Dazu hat das BZgA mehrere Videos zu den häufig gestellten Fragen zum Virus veröffentlicht: