: Start-up: die hkk für Selbstständige

hkk-Kunden genießen einen besonders umfassenden Versicherungsschutz. Kommen Sie auch als hauptberuflich Selbstständiger in den Genuss unserer umfangreichen Leistungen.

Smarte Entscheider wählen in Sachen Gesundheit die hkk: Sie bietet Ihnen ein überragendes Leistungsangebot. Informieren Sie sich auf den folgenden Seiten, was Sie für ein gesundes und erfolgreiches Berufsleben als Selbstständiger brauchen.

Ab 2018: Neues Beitragsverfahren für selbstzahlende Mitglieder

Ab dem 1. Januar 2018 gilt für freiwillig Versicherte, die über Arbeitseinkommen und/oder Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung verfügen, ein neues Verfahren zur Berechnung der Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge. Dies gilt auch für Pflichtversicherte, die neben einer gesetzlichen Rente bzw. einem Versorgungsbezug Einkünfte aus einer selbstständigen Tätigkeit erzielen.

Mehr dazu erfahren Sie hier.

Ihr Beitragssatz zur Krankenversicherung

Der Beitragssatz zur Krankenversicherung beträgt 14,59 Prozent - der hkk-Zusatzbeitrag von 0,59 Prozent ist darin bereits enthalten. Der Beitragsberechnung werden Ihre durchschnittlichen monatlichen Einnahmen bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 4.425 Euro (2018) zugrunde gelegt. Wir ermitteln Ihre durchschnittlichen monatlichen Einnahmen anhand Ihres letzten Einkommensteuerbescheides und der Eigenerklärung über die Höhe Ihrer Einkünfte (ggf. zusätzliche Unterlagen).

Bequeme Zahlung mit SEPA-Lastschriftmandat

Sie wollen sich über die termingerechte Überweisung Ihrer Beiträge keine Gedanken mehr machen müssen? Wir nehmen Ihnen gern diese Arbeit ab! Nutzen Sie einfach und bequem unser SEPA-Lastschriftmandat. Wichtig: Bitte senden Sie uns das SEPA-Mandat im Original oder als Fax zurück. Eine Übermittlung per E-Mail ist nicht ausreichend.

Ihr Beitrag zur Pflegeversicherung

Grundsätzlich beträgt der Beitragssatz zur Pflegeversicherung 2,55 Prozent. Für kinderlose Versicherte nach Vollendung des 23. Lebensjahres und für kinderlose Mitglieder, die nach dem 31.12.1939 geboren sind, erhöht sich der Beitrag um 0,25 Prozent.

Wer gilt als "hauptberuflich selbstständig"?

Als hauptberuflich Selbstständige gelten Personen, die ihren Lebensunterhalt aus den Einnahmen einer selbstständigen Erwerbstätigkeit bestreiten und dafür das Gros ihrer Arbeitszeit aufbieten. Sofern Selbstständige auch nur einen Arbeitnehmer mehr als geringfügig beschäftigen, wird widerlegbar vermutet, das die selbstständige Tätigkeit hauptberuflich ausgeübt wird. Entscheidend ist, ob eine selbstständige Tätigkeit den Mittelpunkt Ihres Erwerbslebens darstellt oder nicht.

Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung hat zur Erleichterung der Beurteilung, ob eine selbstständige Tätigkeit hauptberuflich ausgeübt wird, grundsätzliche Hinweise veröffentlicht.

Auch wenn Sie einen Gründungszuschuss oder Existenzgründungszuschuss der Bundesagentur für Arbeit erhalten, sind Sie hauptberuflich selbstständig erwerbstätig.

Allgemeines zur Beitragsbemessung

Für hauptberuflich Selbstständige werden die Beiträge nach der gesamten wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit bemessen. Erzielen Sie neben Ihrer selbstständigen Tätigkeit noch weitere Einkünfte, gehören diese ebenfalls zu den beitragspflichtigen Einnahmen.

Ihre Beiträge berechnen sich maximal bis zur monatlichen Beitragsbemessungsgrenze der Krankenversicherung in Höhe von 4.425 Euro (2018).

Mindestbeitragsbemessungsgrundlage

Grundsätzlich erfolgt die Bemessung anhand der tatsächlichen beitragspflichtigen Einnahmen. Falls Ihre durchschnittlichen monatlichen Einnahmen geringer als 2.283,75 Euro (2018) sind, müssen wir aus diesem Wert Ihre monatlichen Beiträge ermitteln. Diese beitragspflichtige Mindesteinnahme bezieht sich auf die Gesamtheit Ihrer Einnahmen und nicht nur auf die Einkünfte aus der selbstständigen Tätigkeit.

Mindestbeitragsbemessungsgrundlage für geförderte Existenzgründer

Beziehen Sie einen Gründungszuschuss oder Existenzgründungszuschuss von der Agentur für Arbeit, gilt eine geringere Mindestbemessungsgrenze von 1.522,50 Euro monatlich (2018).

Der zur Sicherung des Lebensunterhalts (in Höhe des letzten Arbeitslosengeldes) bestimmte Teil des Gründungszuschusses gilt als beitragspflichtige Einnahme. Die monatliche Pauschale zum Gründungszuschuss zur sozialen Absicherung von 300,00 Euro bleibt bei der Beitragsbemessung unberücksichtigt.

Ansonsten gelten bei der Beitragsbemessung die gleichen Grundsätze wie für andere freiwillig versicherte Selbstständige.

Mindestbeitragsbemessungsgrundlage für einkommensschwache Selbstständige

Für einkommensschwache Selbstständige ist eine besondere Beitragsentlastung möglich. Anstelle der beitragspflichtigen Mindesteinnahme von 2.283,75 Euro (2018) berechnen sich ihre Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung unter bestimmten Voraussetzungen aus mindestens 1.522,50 Euro (2018); sofern sie keine höheren Einnahmen haben.

Voraussetzungen dafür sind:

  • Ihre durchschnittlichen monatlichen beitragspflichtigen Einnahmen unterschreiten 2.283,75 Euro (2018)
  • Sie haben keinen Anspruch auf einen monatlichen Gründungszuschuss oder Existenzgründungszuschuss oder eine entsprechende Leistung (nach § 16 SGB II)
  • Sie erzielen keine Einkünfte aus Kapitalvermögen
  • Sie erzielen keine Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung und verfügen auch nicht über Immobilienvermögen
  • Sie haben kein Vermögen über 12.180 Euro (2018)

Für Versicherte, die in einer so genannten Bedarfsgemeinschaft leben, gelten zusätzliche Voraussetzungen, denn folgende Kriterien schließen die besondere Beitragsentlastung für einkommensschwache Selbstständige aus:

  • Die Hälfte Ihrer monatlichen beitragspflichtigen Einnahmen der Bedarfsgemeinschaft überschreiten 2.283,75 Euro (2018)
  • Ihre Bedarfsgemeinschaft erzielt Einkünfte aus Kapitalvermögen
  • Ihre Bedarfsgemeinschaft erzielt Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung oder verfügt über Immobilienvermögen
  • Das Vermögen des Mitglieds oder seines Partners übersteigt jeweils 12.180 Euro (2018)

Zur Bedarfsgemeinschaft gehören das hauptberuflich selbstständig tätige Mitglied sowie die Person, die mit dem Mitglied in eheähnlicher Gemeinschaft lebt, also der nicht dauernd getrennt lebende Ehegatte/die nicht dauernd getrennt lebende Ehegattin bzw. der/die Lebenspartner/-partnerin. Die Einnahmen und Vermögensbestände des Partners sind auch dann zu berücksichtigen, wenn der Partner gesetzlich versichert ist!