: Was das Radfahren bringt

Sie brauchen ein paar handfeste Argumente, um sich in den Fahrradsattel zu schwingen? Nichts leichter als das.

Denn wenn Sie bisher keinen oder wenig Sport treiben, aber ab sofort das Radfahren regelmäßig in Ihren Alltag einbauen, können Sie sich unter anderem auf folgende Effekte freuen:

  • Ihr Körper verbrennt Kohlehydrate und Fett.
  • Ein gestärkter Herzmuskel entlastet Ihr Herz.
  • Das Risiko einer Herzkreislauf-Erkrankung und eines Herzinfarktes sinken.
  • Die Gefahr, an Diabetes Typ II zu erkranken, verringert sich.
  • Ihre Muskulatur wird kräftiger – insbesondere in Ober- und Unterschenkel, Hüfte, Rumpf, Schulter und Armen.
  • Ihre Gelenke werden bewegt, aber nicht übermäßig belastet.
  • Die Knorpelmasse Ihrer Gelenke wird umfassend mit Sauerstoff versorgt, was einer Arthrose vorbeugt.
  • Ihr Körper baut Stress ab.
  • Ihre Lungenfunktion verbessert sich.

So viel sollte es sein

Dazu, wie oft und wie lange Sie sich – zum Beispiel auf dem Zweirad – bewegen sollten, um gesundheitlich davon zu profitieren, gibt es Empfehlungen seitens verschiedener Expertinnen und Experten. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) nennt für gesunde Menschen zwischen 18 und 65 Jahren folgendes Mindestmaß:

  • 150 Minuten pro Woche ausdauerorientierte Bewegung mit moderater Intensität (z.B. aufgeteilt in 5 x 30 Minuten) oder
  • 75 Minuten pro Woche ausdauerorientierte Bewegung mit höherer Intensität.

Darüber hinaus sollten Sie darauf achten, dass:

  • Ihre einzelnen Bewegungseinheiten nicht kürzer als 10 Minuten sind.
  • Sie zusätzlich mindestens zweimal wöchentlich muskelkräftigenden Aktivitäten nachgehen.
  • Sie lange, ununterbrochene Sitzphasen vermeiden.

Nicht zuletzt gilt natürlich: Wer mehr macht, erzielt auch mehr Wirkung!

Moderate und intensive Bewegung?

Das lässt sich schnell aufklären. Die Expertinnen und Experten hinter den „Nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung“ der BZgA beschreiben den Unterschied wie folgt:

  • Bewegung „moderater Intensität“ ist Bewegung, die Sie als leicht anstrengend empfinden; Sie können derweil sprechen, aber nicht mehr singen; Ihre Atemfrequenz steigt leicht bis mittel (z.B. schnelles Gehen, langsames Laufen).
  • Bewegung „höherer Intensität“ ist Bewegung, die Sie deutlich anstrengt; Sie können nicht mehr durchgängig sprechen; Ihre Atemfrequenz steigt mittel bis stark (z.B. Laufen, schnelles Radfahren oder Schwimmen).
Also: Legen Sie am besten gleich los. Denn in den genannten Empfehlungen ist auch festgehalten, dass nicht nur Bewegung im Sportverein oder im Fitnessstudio zählt. Für seine Gesundheit tut auch etwas, wer etwa den Weg zur Arbeit statt auf vier auf zwei Rädern zurücklegt.

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