: Als Schwangere unterwegs

Welche Einschränkungen der Flugtauglichkeit sich während Schwangerschaft ergeben und was Sie bei längeren Auto- und Busreisen beachten sollten.

Flugreisen

Der geringfügig verminderte Sauerstoffdruck in der Flugzeugkabine stellt in der normalerweise kein Risiko dar. Wenn aber eine eingeschränkte Funktion der Plazenta bekannt ist, sollten Sie sicherheitshalber nicht fliegen. Die Strahlenbelastung ist bei interkontinentalen Flügen in Abhängigkeit von der Sonnenaktivität erhöht. Schwangere sollten Flugreisen, besonders in der Zeit der Hirnentwicklung des Kindes zwischen achten bis 15. Schwangerschaftswoche möglichst vermeiden. Die Sicherheitskontrolle am Flughafen mit einem Metalldetektor (Magnetstab) stellt keine Gefährdung dar.

Längeres Sitzen und Bewegungsmangel behindern den Blutkreislauf und begünstigen die Entstehung von Thrombosen. Stehen Sie öfters auf, und bewegen Sie sich. Ab der 30. Schwangerschaftswoche kann räumliche Enge (Sitz, Gang und Toilette) zum Problem werden. Ab der 34./35. Schwangerschaftswoche sollten keine Flüge mehr unternommen werden. Eine Bescheinigung des betreuenden Haus- und Facharztes über den voraussichtlichen Entbindungstermin wird von einigen Fluglinien verlangt. Ab der 28. Schwangerschaftswoche ist ein Attest (Hebamme oder Arzt) notwendig, dass die Flugtauglichkeit nicht eingeschränkt ist.

Auto- und Busreisen

Auch bei längeren Autofahrten und Busreisen sollten Sie alle ein bis zwei Stunden Erholungspausen einlegen, für Bewegung möglichst auch im Fahrzeug sowie für sorgen und ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen! Auch hier besteht ein erhöhtes Risiko für Thrombosen.