: Freizeitgestaltung mit rundem Bauch

Aktiv zu sein gehört für viele Schwangere einfach dazu – und das ist auch gut so. Bitte denken Sie dabei auch an Ihr Kind, denn Sport, Partys und Urlaub sind nicht immer ein Vergnügen für den Nachwuchs.

  • Sport
    Gesunde Schwangere können oft ihre Sportart weiterhin betreiben, es sei denn, sie ist mit einem hohen Verletzungsrisiko verbunden. Einige Sportarten wie Reiten, Klettern, Motorsport und allgemein hartes Training verbietet sich ebenso wie hohe Spitzenbelastungen. Ausdauersportarten wie Schwimmen, Fahrradfahren mit leichter Belastung wirken sich jedoch positiv auf das allgemeine Wohlbefinden und damit auch auf die Schwangerschaft aus.
  • Laute Musik, Massenveranstaltungen
    Allzu laute Musik und dumpfe Bässe sind für den Embryo kein Vergnügen. Disco-Besuche, laute Konzerte und der Aufenthalt in verqualmten Räumen sind deshalb mit Vorsicht zu genießen, dichtes Gedränge und ein Platz vor dem Basslautsprecher zu meiden.
  • Reisen
    Gegen eine Flugreise während einer normal verlaufenden Schwangerschaft ist nichts einzuwenden. Allerdings besteht bei Langstreckenflügen erhöhte Thrombosegefahr. Dagegen helfen Stützstrümpfe, möglichst viel Bewegung und ausreichende Flüssigkeitsaufnahme. Auch einfache Beingymnastik am Sitzplatz kann hilfreich sein. Manche Fluglinien verlangen allerdings ab der 26. Woche ein ärztliches Attest. Fernreisen, inklusive Jetlag und Klimaumstellung, bedeuten jedoch stets eine Strapaze für den Organismus. Besonders bei Zielen in tropischen Ländern kommt ein nicht unerhebliches Risiko hinzu: Impfungen und Medikamente, die zur Vorbeugung vor Malaria und anderen Infektionskrankheiten empfohlen werden, können für die Schwangere und ihr Baby teilweise schädlich sein. Nicht notwendige Reisen in tropische Länder sollten deshalb besser zu einem anderen Zeitpunkt ins Auge gefasst werden. Bei Aufenthalten in ungewohnten Höhenlagen ist besondere Vorsicht und langsame Akklimatisierung geboten. Auch übertriebenes Sonnenbaden oder ungewohnt hohe Temperaturen sollten Schwangere meiden.
  • Haustiere
    Von Katzen kann ein Toxoplasmose-Risiko ausgehen. Schwangere sollten das Säubern des Katzenklos deshalb anderen überlassen. Ein gesunder Hund oder Wellensittich bedeutet dagegen kein Risiko.