: Mögliche Folgen einer KHK

Welche Warnzeichen weisen auf einen Herzinfarkt hin? Was sind Herzrhythmusstörungen und welche Ursachen können einer Herzschwäche zugrunde liegen?

Herzinfakt

Viele denken, ein Herzinfarkt (akutes Koronarsyndrom) ist ein plötzlich hereinbrechendes Ereignis mit unerträglichen Schmerzen, starker Atemnot und einem akuten Vernichtungsgefühl. In vielen Fällen ist es genau das. Doch nicht jeder Infarkt verläuft so. Und: Ein Herzinfarkt kommt vielfach nicht aus heiterem Himmel, sondern kündigt sich durch Warnzeichen an, die einzeln vorkommen können, aber häufig kombiniert auftreten. Sie entstehen dadurch, dass sich die Herzkranzgefäße immer mehr verengen. Die folgenden Warnzeichen können Hinweise auf einen sich ankündigenden oder aktuellen Herzinfarkt sein:

  • starke Müdigkeit, Schlaflosigkeit und tiefe Resignation
  • Druckgefühl, Brennen oder Schmerzen in der Brust
  • Atemnot (mit oder ohne Brustschmerzen)
  • starke Angst, Vernichtungsgefühl
  • Druckgefühl im Oberbauch (mit oder ohne Übelkeit)

Herzrhythmusstörungen

Durch eine gestörte Reizleitung am Herzen können Rhythmusstörungen auftreten. Es kann sich dabei um schnelle (tachykarde), aber auch um langsame (bradykarde) Herzrhythmusstörungen handeln. Das Auftreten derartiger Folgen wirkt sich meist negativ auf den weiteren Verlauf der Erkrankung aus.

Herzschwäche (Herzinsuffizienz)

Neben Bluthochdruck (Hypertonie) ist die KHK die häufigste Ursache für die Entwicklung einer Herzinsuffizienz. Durch die zunehmende Arteriosklerose und/oder erlittene Herzinfarkte reduziert sich die Pumpkraft des gesamten Herzens. Es kann nicht mehr ausreichend Blut in den Körper pumpen, die Organe werden ungenügend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Die Folgen einer Herzschwäche sind:

  • zunehmende Müdigkeit
  • Leistungsschwäche
  • Schwindel
  • Wassereinlagerungen in der Lunge und an den Beinen