: Was das Herz stärkt

Wie können positive Veränderungen nach der Diagnosestellung gelingen? Was sollte zu einer gesunden Lebensführung verändert werden?

KHK eine Volkskrankheit

In Deutschland waren Ende 2010 2.481.000 Frauen und 3.349.000 Männer an einer koronaren Herzkrankheit erkrankt (GEDA). Dies ist ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung und die Krankheit kann zudem mit schwerwiegenden Komplikationen verbunden sein. Nichtsdestotrotz können Lebensstilveränderungen (sportliche Aktivitäten, gesunde Ernährung und ein stabiles soziales Umfeld) eine Besserung der Symptome und einen positiven Einfluss auf den Krankheitsverlauf bewirken.
Viel wichtiger noch können eine Verschlechterung und damit Folge-/Begleiterkrankungen unter Umständen verhindert oder verzögert werden. Wenn aufgrund erblicher Faktoren bzw. genetischer Vorbelastung eine Bypass-Operation oder Ähnliches nicht vermieden werden kann, kann ein fitter Körper und Geist ein solch einschneidendes Erlebnis wie eine Operation am offenen Herzen (Sternotomie) abmildern und Operationsrisiken senken.

Was das Herz berührt

Es gibt nicht den einen richtigen Weg Lebensstilveränderungen anzugehen. Sie kennen die Zutaten – sportliche Aktivitäten, gesunde Ernährung und ein stabiles soziales Umfeld – für eine herzgesunde Lebensweise. Finden Sie Ihren eigenen Weg, um mit der KHK bestmöglich umzugehen. Nehmen Sie alte Hobbys wieder auf, probieren Sie etwas Neues aus, besuchen Sie einen Kochkurs oder eine Selbsthilfegruppe zum Austausch mit Gleichgesinnten.

Selbsthilfe zeigt Gesicht

Die hkk gibt der koronaren Herzkrankheit im Rahmen des Selbsthilfeförderungs-Projekts „Ernährung fürs Herz“ ein Gesicht. In dem untenstehenden Video wurde hierzu ein betroffenes Paar einen Tag lang filmisch begleitet. Sie sprechen über ihre ganz persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse im Rahmen der koronaren Herzkrankheit. Unterstützt werden die Schilderungen des Paares durch Ergänzungen von Experten.